Marrigje de MaarMarrigje de Maar (*1944 in Den Haag) fotografiert die vergngliche Welt des Zuhauses, des Verwurzeltseins. Sie versteht jeden Innenraum als Portrt von Identitt. Die studierte Soziologin sucht nach jenen beeindruckenden und magischen Orten, an denen Familien seit Generationen zusammentreffen und an denen sich das Leben selbst in ein Haus eingegraben zu haben scheint. Sehr bedeutsam ist auch de Maars ungewhnliche Behandlung des Lichts ihre Fotos sind
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Marrigje de Maar (*1944 in Den Haag) fotografiert die vergängliche Welt des Zuhauses, des Verwurzeltseins. Sie versteht jeden Innenraum als Porträt von Identität. Die studierte Soziologin sucht nach jenen beeindruckenden und magischen Orten, an denen Familien seit Generationen zusammentreffen und an denen sich das Leben selbst in ein Haus »eingegraben« zu haben scheint. Sehr bedeutsam ist auch de Maars ungewöhnliche Behandlung des Lichts – ihre Fotos sind wahre Meisterwerke des Helldunkels. In sechs Jahren und auf fünf Reisen nach China formte sich eine substanzielle Serie. Während in vielen chinesischen Städten riesige Wohngebiete abgerissen wurden, um Platz für die neue Zeit und deren Lebensweisen zu machen, entdeckte de Maar eine noch überraschend große Bandbreite an Typen und Nutzungsweisen klassischer Wohngebäude. Erstmals wird hier der heimelige, althergebrachte Charakter chinesischer Haushalte und deren ganze kulturelle Vielfalt direkt vor Augen geführt.