Daniel BrägAn der Schnittstelle zwischen Natur und Kunst, wo organische Strukturen auf menschliche Gestaltung treffen, beginnt der Bildhauer Daniel Brg (*1964 in Pfullendorf) seine knstlerische Arbeit und fhrt die Gegenstze zusammen: den ewig whrenden Naturkreislauf einerseits und die kulturell bestimmte Zeit des Menschen andererseits. In groen Installationen und Fotografien inszeniert er humorvoll Wachsen, Blhen, Reifen und Verwelken von Obst und Pflanzen.
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An der Schnittstelle zwischen Natur und Kunst, wo organische Strukturen auf menschliche Gestaltung treffen, beginnt der Bildhauer Daniel Bräg (*1964 in Pfullendorf) seine künstlerische Arbeit und führt die Gegensätze zusammen: den ewig währenden Naturkreislauf einerseits und die kulturell bestimmte Zeit des Menschen andererseits. In großen Installationen und Fotografien inszeniert er humorvoll Wachsen, Blühen, Reifen und Verwelken von Obst und Pflanzen. Schrumpelige Birnen liegen etwa, gebettet ins eigene Schimmelbeet, auf Kühlregalen neben Einmachgläsern, die Zweige mit frisch aufgeplatzten Blätter- und Blütenknospen konservieren. Die Vergänglichkeit der Natur erhält so eine eigene Ästhetik und Schönheit – befreit von der Symbolgewalt barocker Vanitasbilder, die Prozesse der Verwesung zu Allegorien auf die Nichtigkeit des Lebens verkürzen. Die Publikation präsentiert das Werk des Künstlers.
Ausstellung: Galerie im Prediger, Schwäbisch-Gmünd 8.7. bis 30.10.2011 | Kloster Schussenried, Bad Schussenried November 2011–März 2012