The Absence of Mark MandersSeit Ende der 1980er Jahre entwickelt der hollndische Knstler Mark Manders (*1968) installativ skulpturale Arbeiten, die als Fragmente eines Selbstportrts in Form imaginrer Rume angelegt sind und mit denen er eine der profiliertesten und eigenstndigsten Positionen innerhalb der internationalen Skulptur erarbeitet hat. Ausgehend von der bereits 1986 entstandenen, modellhaft paradigmatischen Arbeit Self Portrait as a Building, ist sein gesamtes Werk als
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Seit Ende der 1980er-Jahre entwickelt der holländische Künstler Mark Manders (*1968) installativ-skulpturale Arbeiten, die als Fragmente eines Selbstporträts in Form imaginärer Räume angelegt sind und mit denen er eine der profiliertesten und eigenständigsten Positionen innerhalb der internationalen Skulptur erarbeitet hat. Ausgehend von der bereits 1986 entstandenen, modellhaft-paradigmatischen Arbeit Self-Portrait as a Building, ist sein gesamtes Werk als groß angelegter Versuch zu begreifen, die eigene Existenz in wortlose, assoziative Erinnerungsräume zu übersetzen. Der Entwurf des Ichs als Architektur führt zu einer künstlerischen Praxis, die Skulptur als räumliche Materialisierung abstrakter und ganz persönlicher Gedanken, Empfindungen und Emotionen begreift. Wie surreale dreidimensionale Bilder gruppieren sich Schornsteine, gemauerte Wände, übergroße modellierte Ratten, Tische, Stühle, Zeitungen und eine Fülle kleiner persönlicher Gegenstände zu zeitenthobenen »Stillleben mit gebrochenen Momenten«.